Diese Zeilen sind wo wunderbar, als wären sie genau für diese Zeit jetzt geschrieben. Ein großes Dankeschön für dieses Werk gebührt der Sängerin Beate Lambert und nicht Schiller*. Sie hat ein Lied mit dem Namen „Ode an die Freude“ geschrieben, in dem sie Zitate von Schiller verwendet. Sie singt es schon seit Jahren und passt es immer wieder dem Zeitgeist an.

Und dies ist die aktuellste Version, die gerade viral die Menschen verbindet und unsere Herzen berührt.

 

Zeit der Wende️️️

Dieses ist die Zeit der Wende,
nun zählt Klarheit, Kraft und Mut.
Viele Herzen, viele Hände
voller Sanftheit und voll Wut.

Du bestimmst
und du entscheidest
welchem Geist du angehörst.
Ob du leise weiter leidest
oder endlich dich empörst.

Stimm mit ein in unser Singen,
voller Jubel und Vertraun.
Dann wird es Dir auch gelingen,
voller Mut nach vorn zu schaun.

Und dein Leben so verändern,
dass unsere Erde heilen kann.
Seit an seit in allen Ländern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren für die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind uns’re eignen Götter,
unsre Herzkraft heilt die Welt.

Alle Tiere, Menschen und Pflanzen
mögen wachsen und gedeihn.
Wir sind Teil des großen Ganzen
und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt die neue Zeit.
Dann geht es nicht mehr ums Siegen,
sondern um Verbundenheit.

Folg den Kindern und den Frauen,
weil sie für das Leben stehn.
Und sich jetzt nun endlich trauen,
voller Kraft voran zu gehen.

Groll und Rache sei vergessen,
unserem Todfeind sei verziehn.
Auch wer nur provitversessen,
achte und verstehe ihn.

Denn du weißt, er ist getrieben
von seiner Schuld und seiner Angst.
Du aber bist frei zu lieben,
wenn du nicht mehr länger bangst.

Freude heisst die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude trwibt die Räder
in der großen Weltenuhr.

Sie gibt Kraft zu handeln
voll Verbundenheit und Mut.
Unsre Welt zu wandeln,
dann wird alles gut.

 

*Hier eine Anmerkung zum Verfasser:

Ich bekam das Gedicht mit den Worten „Ein Gedicht von Friedrich Schiller“. Das erschien mir auch passend, denn er war ja ein Rebell für Wahrheit, Freiheit, Schönheit und Lebendigkeit.

Da bei mir aber einige nachgefragt haben, wo denn das Original zu finden sei, habe ich mal recherchiert und fand in einem Post den Hinweis, dass diese Verse auch aus Wallensteins Feder kommen könnten ( „Freude heißt die starke Feder…..“ ist aus seinem Gedicht „An die Freude“, das Bach in seiner 9. Sinfonie „Ode an die Freude “ bringt, welche in der ersten Pandemiewelle ja von einigen Balkonen erklang ….).

Jetzt weiß ich, dass diese wundervollen Zeilen von Beate Lambert (Kinderliedermacherin / Singerin) geschrieben wurden. Ihr Lied heißt „Ode an die Freude“ und verwendet Zitate von Schiller. Beate hat mir erlaubt, dass dieses wundervolle Gedicht hier stehen bleiben darf und ich würde mich sehr freuen, wenn auch ihr der Welt da draußen mitteilt, dass diese wundervollen Worte von Beate sind.
Was Beate sonst noch so macht findet ihr hier:  www.beatelambert.de