Ihr Lieben,
mich hat an diesem Wochenende ein grippaler Infekt ausgeknockt und ich musste kurzfristig meine Pläne über Bord werfen.
Statt Haushalt & Co, Mädelsabend mit Prosecco und Tanzabend, gab es Faulenzen und Lesen, reichlich Tee mit Honig und eine wunderschöne Meditation, ergänzt mit meiner Lieblings-Pranayamaübung: Nadi Shodhana – die Wechselatmung.

Gelesen habe ich das Buch „Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte“ – ein sehr schönes Buch über das Geheimnis des Glücks. Ein erfolgreicher Staranwalt zieht sich nach einem tragischen Herzinfarkt aus seinem bisherigen, schnelllebigen Leben zurück und stellt sich seine Fragen des Lebens. Er entdeckt für sich, was ihm wirklich wichtig ist und wie er durch Selbstdisziplin den eigenen Geist kultivieren und seine Träume in die Tat umsetzen kann. In seiner Geschichte beschreibt er als Methode unter anderem die Meditation der Rose. Als ich dann die Zeilen gelesen habe: „Du brauchst für die Übung nur eine frische Rose und einen stillen Ort“, da wusste ich – Yeah, das wird heute meine Heilmeditation. In unserem Garten blühen gerade bildhübsche Rosen, davon nahm ich mir eine und zog mich zurück in meinen stillen Raum.

Rose

Und weil ich es so schön fand, möchte ich das ❦Herz der Rose❦mit dir teilen: – so geht’s:

Finde einen bequemen Sitz und schaue dir deine Rose vom Stiel bist zur Blüte an. Sie ist von Dornen gespickt, aber wenn du bis hoch zur Blüte schaust, dann entdeckst du ihre Herrlichkeit. Und hier entdeckst du vielleicht auch Parallelen zum Leben, denn manchmal liegen auf unserem Weg auch Dornen, aber wenn wir an unsere Träume glauben und über die Dornen hinwegkommen, dann ergibt sich meist für uns etwas richtig Schönes.

Nehme die Rose nochmal in die Hand und schnuppere an ihr. Nehme den Duft der wundervollen Blume auf und erfühle dann noch ihre Blätter. Stelle die Rose jetzt in einem guten Abstand vor dich hin.

Blicke jetzt genau in das Zentrum der Rose, in ihr Herz. Schaue unablässig auf die Rose. Achte genau auf ihre Farbe, die Anordnung ihrer Blätter, die Form der Blätter, nehme noch mal ihren Duft auf. Denke jetzt nur an diese schöne Blume vor dir.
Und wenn die Gedanken mal abschweifen, ist nicht schlimm, führe deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück. Je öfter du diese Meditation machst, desto leichter wird sie dir fallen.

Das war‘s auch schon. Und das ist das Schöne an dieser Meditation. Du kannst es eigentlich überall machen. Überall in der Natur, wo du eine schöne Blume findest. Es funktioniert auch mit einem Gegenstand oder einem Apfel. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn du mal gar nichts dabei hast, dann kannst du dir die Rose auch visualisieren, denn in deinem Herzen hast du sie ja jetzt für immer dabei.

Herzensgrüße und Namaste
Nicole