Mein Gesundheitsbooster –  Ayurveda

Ist das nicht großartig? Wir müssen das Rad nicht neu erfinden! Yoga & Ayurveda ergänzen sich bereits seit tausenden von Jahren. Für jeden Menschen, für jede Alltagssituation gibt es zahlreiche Möglichkeiten für ein dauerhaft gesundes und vitales Leben.  Ayurveda passt sich genau wie Yoga den Menschen an, jeder findet das, was zu ihm passt. Kein Lebensstil von der Stange – sondern für dich gemacht.

Das Wissen und die Möglichkeiten sind da, wir müssen uns nur bedienen und die Dinge so anpassen, dass sie in dein Leben passen. Und dabei musst du nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln. Der Zauber liegt im anfangen, in dem du am Anfang Kleinigkeiten in deinem Leben veränderst, die dir leicht fallen und die dir gut tun. Der Zauber liegt im Weg der kleinen Schritte, denn dann hältst du durch. Der Zauber liegt darin, die eigenen Erfahrungen zu sammeln und zu verstehen.
Wenn du es geschafft hast anzufangen, dann wird die Reise in ein selbstbestimmtes Leben niemals enden, versprochen!

Und ja, es darf einfach sein!

Hier ein paar Routinen aus dem Ayurveda, die mein Leben verändert haben:

1. Direkt nach dem Aufstehen gehe ich ins Bad für das morgendliche Ölziehen und Zungenschaben.

Dafür verwende ich einen herkömmlichen Zungenschaber aus Kunststoff (ein Teelöffel tut es aber auch) und Sesam-, Oliven,  oder Kokosöl in Bio-Qualität.
Warum? Das Ölziehen ist eine unkomplizierte Methode zur täglichen Entgiftung. Hierbei werden die Bakterien aus der Mundhöhle und dem Zahnfleisch gezogen.

Im ersten Schritt werden Beläge mittels des Schabers von der Zunge gestrichen. Danach nimmst du dir 1 Esslöffel voll Öl in den Mund und ziehst, schlürfst, saugst es langsam durch den Mund und die Zwischenräume deiner Zähne. Idealerweise spülst du 15 – 20 Minuten, wenn die Zeit nicht reicht, besser kürzer – als gar nicht!

Am Ende spuckst du das Öl aus  (in den Mülleimer, nicht in den Abfluss) und scheidest so die gebundenen Giftstoffen aus – über deinen Mund.

Traditionell gehört das Ölziehen zur ganzheitlichen Therapie vieler Krankheiten. Erfolgsberichte mit dem Ölziehen liegen für zahlreiche Beschwerden vor – von Arthritis über Migräne bis hin zu Herzkrankheiten.

2. Ich gönne mir mehrmals die Woche eine Selbstmassage. 
Mal im Sitzen mal im Stehen, aber immer mit Herz und einem Lächeln für mich selbst.

Ich verwende ein großes Handtuch als Unterlage, um Ölflecken auf dem Boden zu vermeiden. Idealerweise sollte das Öl etwas über Körpertemperatur vorgewärmt sein. Dazu fülle ich einen Kaffeebecher zu 2/3 mit heißem Wasser und stelle dann eine kleine Schale hinein, in die kommt dann etwas Öl.

Dann geht es vom Kopf bis zu den Fußsohlen. Ich beginne zuerst den Kopfbereich mit kleinen, kreisenden Bewegungen zu massieren, anschließend Nacken, Hals, Schultern, Arme und Hände. Ich massiere die langen Knochen mit Auf- und Abwärtsbewegungen in Längsrichtung und die Gelenke kreisförmig, den unteren Rücken, Bauch- und Brustbereich sanft, den Bauch mit langsamen, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn. Zuletzt massiere ich die Füße und die Fußsohlen.

Anschließend bleibe ich noch einige Minuten eingeölt sitzen und beginne ein paar Minuten zu meditieren und entspannt zu atmen. – fühlt sich an, wie ein kleiner Kurzurlaub;O)

P.S. Falls die Zeit dafür mal nicht reicht, weil die Tage zu kurz sind. Egal! Dann streiche ich den Körper auch gerne zwischendurch mit der flachen Hand einfach mal aus. Das tut auch gut und dauert keine Minute.

3. Bevor ich meinen ersten Kaffee schlürfe, trinke ich warmes Zitronenwasser.

Das kurbelt meine Verdauung und meinen (trägen) Stoffwechsel an.
Dazu finde ich es auch noch megalecker und erfrischend.

4. Eine Prise Zimt für meinen Kaffee

Was ich an Ayurveda besonders schätze ist, dass diese Wissenschaft sich meinem Leben anpasst. Für mich ist klar, die Tasse Kaffee am morgen und gelegentlich zu anderen Tageszeiten gehört in mein Leben. Also stellte ich mir zwar die Frage: wieviel, wann und wie ich meinen Kaffee trinke, aber nicht ob ich Kaffee trinke. Mit einer Prise Zimt oder Kardamon wird der Kaffee nicht nur bekömmlicher sondern auch verträglicher. Schwarzes Gold á la Ayurveda . Geht doch!