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  • Aromen der Natur

Achtsamkeitsübung: „A-L-I“

A-L-I ist eine Zauberformel für deinen (Arbeits-)Alltag, die der vietnamesischen Zenmeisters Thich Nhat Hanh entwickelt hat. Wann immer du dich erschöpft fühlst, verdreht, müde, verspannt bist oder deine Gedanken rasen, mache doch ab jetze eine Mini-Pause.

Drei Atemzüge reichen meist bereits aus, um dich neu zu zentrieren und innere Weite zu schaffen.

ATMEN – LÄCHELN – INNEHALTEN

A = Atmen – bringt deinen Körper und Geist zusammen.

L = Lächeln – schenkt dir selbst liebevolle Zuwendung und stärkt deine Abwehrkraft. Wenn du lächelst (auch wenn es sich im Groll erstmal komisch anfühlt), dann denkt dein Gehirn, dass es dir gut geht oder du dich königlich amüsierst. Es kann nämlich nicht unterscheiden ob du wirklich fröhlich bist oder ob es ein Fake ist. Es wertet die Bewegung deiner Gesichtsmuskeln aus. Kleiner Trick mit großer Wirkung;O)

I = Innehalten – gibt uns einen Augenblick jenseits des Funktionierens, Erreichens und nährt das Gefühl innerlicher Freiheit in uns.

Die ALI-Übung dient dir als Puffer zwischen Aktion und Reaktion. Sie hilft dir, eine Situation – egal, wie stressig sie sein mag – zu beobachten und dadurch eine gelassenere Entscheidung zu treffen. Du lässt dich nicht mehr so leicht triggern und bewältigst die gleichen Herausforderungen wie sonst auch, nur jetzt in einem Modus, der dich entspannter und gesünder bleiben lässt.

 

Warum Gurken und Kartoffeln im Frühsommer der Hit sind.

Frühsommer (22. April bis 21. Juni)

 

Wir haben zwar gerade den kältesten April seit 1980, aber in der ayurvedischen Jahresuhr beginnt jetzt der Frühsommer (Grishma Ritu) und Pitta löst das Frühjahrs-Kapha ab. Die Tage sind  lang, die Nächte kurz und die Temperatur steigt mehr und mehr. Leistungsfähigkeit, Konzentration, Produktivität und Umsetzungskraft sind sehr hoch und sportliche Aktivitäten können gut implementiert werden. Das schöne Wetter und die strahlende Sonne locken raus in die Natur, alles sprüht vor Vitalität und Lebensfreude und auch die sozialen Kontakte pflegen sich an der frischen Luft wie von selbst.

Gurken und Kartoffeln zählen im Ayurveda zu den Pitta-ausgleichenden Gemüsearten, die im Sommer viel gegessen werden sollten. Ihre kühlende und entsäuernde Qualtität kann durch die Zugabe von etwas Kurkuma und Koriandersamen noch verstärkt werden.

Dressingvorschlag: 4 EL Olivenöl, 2 EL Kürbiskernöl, 2 EL Apfelessig, 2-3 Eßl. Sauerrahm, 1/2 Teel Senf, etwas Salz und Pfeffer, frische Kräuter wie Dill, Petersilie, Schnittlauch.

Spargel ist ein ideales Detox-Gemüse: kalorienarm, harntreibend und aphrodisierend. Seine befeuchtende Qualität macht ihn zum optimalen Pitta-Gemüse. Würze deine Sauce hollandaise mit Safran, Kurkuma, Cumin, gemahlener Fenchel  und unterstütze damitdie regenerative und erneuernde Kraft des Spargels auf otimale Weise. Ich liebe auch grünen Spargel aus der Pfanne, ein superschnelles Gericht für Sommerabende. Achte beim Kauf auf die schlanken, zarten Stängel. Diese lassen sich besser braten und sind schneller gar.

Erdbeeren und Rhabarber sind die Stars der heimischen Frühsommer-Küche. Beide sind vitalisierend, enzymreich und erfrischend. Um die säuernde – und damit Pitta anregende – Qualtität auszugleichen, kannst du mit Koriander, Fenchel und Minze das zu viel an Hitze wieder ausgleichen.

Wärmender Wintersalat mit Rote Bete

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mir ist der Winter zu warm und im Gegensatz zum letzten Winter habe ich großen Appetit auf Rohkost. Grüne Salate sind laut Ayurveda wegen ihrer kühlenden und bitteren Eigenschaften ja eigentlich im Winter nicht angesagt, aber selbst die landen im Moment am Mittag noch auf meinem Teller. Zugegeben nicht im Übermaß , denn sie könnten mich dann Kälteanfälliger machen. Aber solange ich im T-Shirt am Mittagstisch sitze, mache ich mir darüber mal keine Gedanken.

Aber selbst wenn es mal wieder so richtig kalt wird, müsst ihr auf Rohkost nicht verzichten, sondern greift zu wärmenden Rohkostsalaten aus Wurzelgemüse und garniert sie dann nut mit ein paar Blättchen frischem Feldsalat. Hmmhhhhhhhhhhh….

Rote-Bete-Rohkost

Zutaten für 2 Portionen

2 Rote Bete, 1 Möhre und 1 süßen Apfel waschen, putzen, schälen und in einer Küchenmaschine fein hacken oder hobeln. Mit dem Messer ganz klein schneiden geht natürlich auch.

3 EL Olivenöl, 2 EL Kürbiskernöl, 2EL fruchtigen Balsamicoessig (z. B. Dattel-Balsamico), Saft von 1 Zitrone, Ahornsirup nach Geschmack, 1  Prise Piment, 2 Prisen Zimt,  ggf. eine Prise Koriander, Salz nach Geschmack mischen und als Dressing unter die Rohkost mischen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Mir frischer Kresse garnieren. Fertig.

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